Schiffszuschlag

Kündigungen bei ZSG-Gastro werden zum Politikum

Opfer des Schiffszuschlag: Die Kündigungen bei der Gastronomie auf den Zürichseeschiffen (ZSG) haben den Regierungsrat aufgeschreckt. Die Situation soll untersucht werden.

Dunkle Wolken über den Zürichseeschiffen: Der Umsatz von ZSG-Gastro leidet unter dem Schiffszuschlag massiv. Die daraus resultierenden Kündigungen haben nun jedoch die Volkswirtschaftsdirektorin auf den Plan gerufen.

Dunkle Wolken über den Zürichseeschiffen: Der Umsatz von ZSG-Gastro leidet unter dem Schiffszuschlag massiv. Die daraus resultierenden Kündigungen haben nun jedoch die Volkswirtschaftsdirektorin auf den Plan gerufen. Bild: Archiv Manuela Matt

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Am Mittwoch meldete die ZSZ, dass der Pächter der Gastronomie auf den Zürichseeschiffen (ZSG) mehrere Kündigungen aussprechen muss. Dies, weil der Umsatz seit der Einführung des Schiffszuschlags («Schiffsfoifliber») um 20 bis 30 Prozent eingebrochen ist. Nun reagiert die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh (FDP) auf die schwierige Situation bei der ZSG Gastro. Die Volkswirtschaftsdirektorin ordnet einen Bericht an, «welcher die Ursachen für die Entlassungen von Gastronomiemitarbeitenden auf den Zürichseeschiffen aufzeigt», wie sie gegenüber der ZSZ sagt. Ob ein direkter Zusammenhang mit dem Schiffszuschlag besteht, soll auf diese Weise wohl untersucht werden.

Sie wolle sich einen Überblick über den wirtschaftlichen Zustand der Gastronomie auf dem Zürichsee verschaffen, erklärt die Regierungsrätin. Den Wegfall der Arbeitsstellen bedauert sie, Entlassungen stellten für die Betroffenen und ihre Angehörigen in jedem Fall eine schwierige Situation dar, so Walker Späh.

Anfrage zur Gastromnomie

Weiterhin hängig ist zudem eine Anfrage zum Thema Schiffsfünfliber. Diese werde vom Regierungsrat demnächst beantwortet, teilt die Volkswirtschaftsdirektorin mit. In den sieben darin gestellten Fragen geht es unter anderem um die Netto-Mehreinnahmen durch den Schiffsfünfliber, die Haltung der ZSG zum Zuschlag, die Frage, ob der Regierungsrat bereit sei, den Schiffsfünfliber wieder abzuschaffen und die Entwicklung der Umsatzzahlen bei der Schiffsgastronomie. Gestellt wurde die Anfrage von den Wädenswiler Kantonsräten Tobias Mani (EVP) und Jonas Erni (SP) sowie dem Pfäffiker Hanspeter Hugentobler (EVP). (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 14.09.2017, 17:30 Uhr

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