Zürichsee

Fehlende Fähre sorgt für längere Wartezeiten

Weil eine der beiden grössten Zürichsee-Fähren derzeit in Revision ist, kam es am Donnerstag während den Stosszeiten teilweise zu längeren Wartezeiten an den beiden Zürichseeufern.

Weil eine der beiden grössten Zürichsee-Fähren derzeit in Revision ist, kam es am Donnerstagmorgen teilweise zu längeren Wartezeiten an den beiden Zürichseeufern.

Weil eine der beiden grössten Zürichsee-Fähren derzeit in Revision ist, kam es am Donnerstagmorgen teilweise zu längeren Wartezeiten an den beiden Zürichseeufern. Bild: Michael Trost

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Autofahrer mussten sich am Donnerstagmorgen etwas länger als üblich gedulden, um auf einer der vier aktuell im Einsatz stehenden Zürichsee-Fähren unterzukommen. Die Vermutung liegt nahe, es habe sich um eine Folgeerscheinung des gesperrten Bahnhof Luzern gehandelt. Dort war am Mittwochnachmittag ein italienischer Eurocity-Zug entgleist. Auch am Donnerstag konnte der Bahnbetrieb noch nicht wieder aufgenommen werden, was zu massivem Mehrverkehr auf den Strassen weit über Luzern hinaus führte. Viele Pendler wichen lieber aufs Auto aus, als sich dem Spiessroutenlauf via Ersatzbusse auszusetzen.

Martin Zemp, Geschäftsführer der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG, bezweifelt, dass der vorübergehende Streckenunterbruch um Luzern einen konkreten Einfluss auf die Passagierzahlen der Zürichsee-Fähre hat. «Noch liegen zwar keine Zahlen auf meinem Tisch, dennoch glaube ich nicht, dass wir am Donnerstag erheblich mehr Fahrgäste befördert haben.» Eine Erklärung für die teilweise etwas längeren Wartezeiten vor der Überfahrt kann Zemp dennoch liefern: «Unsere grosse Fähre, die «Zürisee», ist seit gestern im Service. An ihrer Stelle ist eine flächenmässig kleinere Fähre im Einsatz.» Die Kapazität sei während zwei Tagen folglich etwas eingeschränkter, dadurch könne es für die Fahrgäste schon einmal zu etwas verlängerten Wartezeiten kommen. «So entsteht beim einen oder anderen Passagier dann vielleicht der Eindruck, dass mehr Autos den Weg via Fähre wählen.»

Allgemein beobachtet Zemp in diesem Jahr eine Veränderung in der Passagierverteilung. Aktuell transportiere man etwa gleich viele Fahrgäste wie im letzten Jahr um diese Jahreszeit. Heuer kommen die Kunden aber mehr in Wellenbewegungen. Es kann sein, dass man zu den Hauptverkehrszeiten in einer solchen Welle landet und folglich mit etwas Wartezeit rechnen muss. Ebenso kann es aber sein, dass man beinahe alleine auf der Fähre ist.» Ab Sonntag gelte nun ohnehin wieder der Sommerfahrplan. «Dann stehen fünf Fähren im 10-Minuten-Takt, oder während den Hauptverkehrszeiten je nach Verkehrsaufkommen im 6- oder 7,5-Minuten-Takt im Einsatz.» Zu längeren Wartezeiten sollte es dann nicht mehr kommen. (fabs)

Erstellt: 23.03.2017, 16:07 Uhr

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